Heute hat Bürgermeister Jochen Engel mit einer Klasse unserer Schule über Rassismus und Diskriminierung gesprochen. Im Rahmen unserer jährlichen Aktion „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ haben wir uns in diesem Jahr bewusst dafür entschieden, den direkten Austausch in den Mittelpunkt zu stellen und gemeinsam mit Bürgermeister und Pate Jochen Engel mit den Schülerinnen und Schülern über Rassismus und Diskriminierung ins Gespräch zu kommen.
„Es geht mir heute darum, dass wir in einen Austausch über das Thema kommen“, erklärte Engel zu Beginn des Gesprächs. Und genau darum ging es: Die Schülerinnen und Schüler berichteten von eigenen Erfahrungen mit Rassismus und Diskriminierung – im Bus, in der Schule und im Alltag. Dabei wurde deutlich, dass solche Erlebnisse leider nicht nur unter Jugendlichen vorkommen, sondern ein Thema der gesamten Gesellschaft sind.
Gemeinsam mit Schulleiter Jens Lang und Bürgermeister Engel wurde darüber gesprochen, wie man mit solchen Situationen umgehen kann. Ein wichtiger Punkt dabei: Niemand sollte belastende Erfahrungen für sich behalten. Ob Eltern, Lehrkräfte, Freunde oder die Schulsozialarbeit – es gibt Ansprechpartner, an die sich Schülerinnen und Schüler wenden können. Gleichzeitig ermutigte Schulleiter Lang dazu, Zivilcourage zu zeigen, anderen beizustehen und Konflikte nicht mit Gewalt zu lösen.
Besonders schön war, dass Jochen Engel selbst einmal Schüler unserer Schule war und nun in seinem ehemaligen Klassenraum mit den Schülerinnen und Schülern von heute ins Gespräch kam. Mit seiner offenen und unkomplizierten Art gelang es ihm sehr gut, einen direkten Draht zur Klasse aufzubauen. So wurde aus dem Gespräch schnell ein lebendiger Austausch.
Schulleiter Jens Lang machte deutlich, dass „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ mehr ist als eine Plakette am Schulgebäude: „In unserer Schule gehen wir rassistischen Vorfällen nach und stellen uns diesen.“
Wir bedanken uns bei Bürgermeister Jochen Engel für seinen Besuch, seine Zeit und sein Engagement als Pate unserer Schule. Der direkte Austausch zeigt, wie wertvoll die Zusammenarbeit zwischen Schule und Gemeinde ist.
