Tag 1
(von Maikel, Maurice M., Yilmaz, Paul, Diyar und Guiliano)

Von Rüsselsheim aus starteten wir mit der Bahn ins Abenteuer Klassenfahrt nach Kaub. Als wir nach ca. 1,5 Stunden Fahrt in der Jugendherberge in Kaub ankamen, haben wir als erstes eine Besichtigung des Gewölbekellers durchgeführt. Danach durften wir für 15 Minuten die Jugendherberge selbst besichtigen. Wir trafen uns nach 15 Minuten wieder im Gewölbekeller und haben mit der Hausherrin die Regeln besprochen und die Schlüssel für unsere Zimmer bekommen. Wir durften danach in unsere Zimmer einziehen. Die Zimmer waren total „geil“. Großes Zimmer, große Betten, toller Ausblick, Dusche und WC auf den Zimmern. „Hier kann man es aushalten.“

Auf der Zollburg Pfalzgrafenstein

Als die Zimmer bezogen waren, trafen wir uns um 14:30 Uhr vor der Jugendherberge. Dann sind wir mit Ute, unserer Burgführerin, mit einer Fähre zu einer Zollburg im Rhein gegenüber von Kaub gefahren. Yilmaz und Celine am Steuerruder. Dennoch kamen wir gut dort an -:). Die Zollburg wurde im 13. Jahrhundert von Phillip Ludwig von Bayern (!) gebaut. Wir bekamen weiter Informationen während der Führung genannt. Die Burg ist auf einer Insel in Kaub. Der Turm wurde gebaut damit man Geld kassieren konnte. Alle Schiffe die am Turm vorbeifahren wollten, mussten Geld bezahlen. Deshalb auch der Name „Zollturm“. Vor 700 Jahren wurde die Burg gebaut und es ist noch nie ein Stein herausgefallen. Es gab auch zu der Zeit, in der die Burg gebaut wurde, noch keine Fenster, aber es gab Feuerstellen. Es war immer sehr kalt, ca. -15 Grad. Die Leute trugen zu der Zeit Kittel, die früher sehr modern waren. Aber sie hatten keine Unterhosen getragen. Auch hatte man früher nicht so eine hohe Lebenserwartung bei den Frauen. Sie wurden maximal 28 Jahre alt, so Ute. Nach dem Besuch in der Zollburg gingen wir in die Jugendherberge zurück, um uns für die anstehende Nachtwanderung vorzubereiten.

Nachtwanderung

Um 22.00 Uhr begann die Nachtwanderung mit Fackeln und Kerzen. Wieder hatten wir Ute dabei, die uns ein bisschen etwas über die Stadt erzählt hat. Ute erklärte uns die Geschichte von Kaub und ging mit uns an besondere Orte, wie die Kirche neben der Jugendherberge. Dann begaben wir uns in die Weinberge oberhalb des Ortes. Der Weinberg war sehr steil und abenteuerlich, weil wir kein Licht an hatten. Am Gipfel des Weinberges erwartete uns eine super Aussicht ins Mittelrheintal. Ute rief Eulen mit der Flöte zu uns. Allerdings kamen keine (!). Nach dem missglückten Versuch gingen wir runter vom Gipfel des Bergers und kehrten zur Jugendherberge zurück. Und gingen ins Bett und redeten über einen super ersten Tag.

 Tag 2
(von Ramona, Celine, Antonia, Jennifer, Nina und Chiara)

Um 7:00 Uhr sind wir aufgestanden, dann haben wir uns angezogen. Um 8:30 Uhr sind wir dann zum Frühstück gegangen. Wir haben uns alle vor der Jugendherberge um 10:30 Uhr getroffen. Wir alle sind zum Schiff gelaufen, das uns alle um 11:05 Uhr nach Rüdesheim fahren sollte. Das Schiff kam aber mit Verspätung erst um 11:15 Uhr. Im Rüdesheim sind wir dann um 13:15 Uhr angekommen. Herr Sohns hat uns kurz erklärt was wir jetzt machen. Er sagte „ ihr habt noch 45 min Zeit zum rumlaufen in der Stadt“. Wir sind in einen Einkaufsladen rein gegangen wir haben geguckt was so besonderes da gibt. Nach 45 min haben wir uns alle an der Seilbahn versammelt. Dann sind wir in Zweier- Pärchen die Seilbahn hochgefahren. Als alle oben waren, haben wir uns versammelt und sind zum Niederwalddenkmal gelaufen, wir haben es besichtigt. Bei dem Niederwalddenkmal hat Herr Sohns von uns ein Klassenbild gemacht. Dann sind wir 40 min zur Seilbahn gelaufen. Dabei haben wir Rehe besichtigt und sie mit Kastanien gefüttert. Dann sind wir in zweier Pärchen wieder die Seilbahn herunter in den Ort Assmannshausen gefahren.

12 Kilometer Rhein-Rafting

Als wir alle unten waren, sind wir ca. 20 min an den Rhein zu unseren Rafting- Booten gelaufen. Dann haben sie uns in zwei Gruppen geteilt, und sind in die Boote eingestiegen. Es wurde uns alles erklärt was wir machen mussten und wie wir paddeln mussten. Wir sind 1,5 Stunden gefahren, es waren 12 Rheinkilometer. Es war sehr anstrengend die Boote anzutreiben. Endlich kamen wir an. Alle waren patschnass, aber stolz auf unsere Leistung. Vor den Essen haben wir alle geduscht und uns umgezogen. Wir waren alle glücklich, dass wir uns endlich mit der heißen Dusche duschen konnten und wir uns wieder warme Kleidung anziehen konnten. Um 19:30 Uhr haben wir Abendessen bekommen.

Abschlussparty

Danach haben wir uns alle fertig gemacht für die Party um 21:00 Uhr im Gewölbekeller. Wir haben von der Jugendherberge für die Party Essen und Trinken bekommen. Maikel hat uns Musik mitgebracht. Fast alle haben auf der Party mitgetanzt. Celine und Antonia gingen Frau Trawinski holen um sie zu fragen, ob sie mittanzen möchte. Danach kam Frau Trawinski auch mit und tanzte toll mit uns. Dann haben wir auch paar andere Jungs auf die Party eingeladen. Um 23:00 Uhr kam Herr Sohns, um uns ins Bett zu schicken. Um 23:30 mussten wir schon alle im Bett sein. Wir haben wie Steine geschlafen.

Tag 3
(von Nektarius, Maurice T., Kai und Marvin)

Als wir um 7:00 Uhr aufgestanden sind, haben wir uns erstmal angezogen, fertig gemacht und sind runtergegangen zum Frühstücken. Nach dem Frühstück sind wir hoch zu unseren Zimmern gegangen und haben unsere Taschen gepackt und unsere Betten abgezogen und uns organisiert. Nachdem wir mit allem fertig waren hatten wir noch ein bisschen Freizeit, und die meisten sind in dieser Zeit in die Stadt gelaufen und haben ihre Runde gedreht und Kaub noch ein wenig erkundet.

Kurz bevor unsere Zeit fertig war, waren wir schon wieder in der Jugendherberge und haben uns alle zusammen unten mit unseren Koffern im Partykeller versammelt. Danach haben wir alle unsere Koffer geschnappt und sind los zu den Bahngleisen gelaufen. Wir sind insgesamt 10 min. gelaufen bis wir an den Bahngleisen angekommen sind. Dann fuhren wir los bis wir am Rüsselsheimer Bahnhof ankamen, wo uns unsere Eltern abholten und eine tolle Klassenfahrt zu Ende ging.

Info‘s über Kaub:

Kaub ist eine Stadt am Rhein in Rheinland-Pfalz und hat knapp 1000 Einwohner. Bekannt ist der Ort durch die im Rhein gelegene Burg Pfalzgrafenstein. Seit 2002 gehört Kaub zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal, welches eine Kulturlandschaft am Mittelrhein ist, die am 27. Juni 2002 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde. Das Welterbegebiet erstreckt sich von Bingen/Rüdesheim bis Koblenz auf einer Länge von 67 Kilometern. Die Einzigartigkeit dieser Kulturlandschaft ist der außergewöhnliche Reichtum an kulturellen Zeugnissen. Seine besondere Erscheinung verdankt das Mittelrheintal einerseits der natürlichen Ausformung der Flusslandschaft, andererseits der Gestaltung durch den Menschen. Zur Herkunft des Ortsnamens liegen verschiedene Theorien vor. So könnte er vom keltischen „cabi“ (Häuschen) oder vom lateinischen „cubare“ (Lagerstätte, Schieferlager) oder „cupa“ (Weinfass, Kufe) abstammen. Die Legende führt den Namen auf den Mainzer Bischof Theonest zurück. Er soll von den Germanen im Jahr 406 gesteinigt, in ein durchlöchertes Weinfass (Kufe) gesteckt und dann in den Rhein gestoßen worden sein. Das Fass wurde bei Kaub an Land gespült. Als Dank für seine Rettung lehrte Theonest den Einwohnern das Christentum und den Weinbau.

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